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DISCO Radioshowpräsentiert von Manuel Cerny

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DISCO

Die DISCO ist die erste Adresse für alle Fans von Eurodance und Vocaltrance. Ich nehme euch mit auf eine Reise durch alle Genres und Subgenres der letzten Jahrzehnte. Mehr Infos zu jeder einzelnen Folge findet ihr im Podcast-Bereich.

Manuel Cerny

Manuel

Erfinder der DISCO: Manuel Cerny

Anfang der Neunziger begann meine Karriere als DJ und ich habe meine Sets bis heute in meinem eigenen altbewährten Stil beibehalten. Mode oder Zeitgeist sind für mich unbedeutende Variablen, denn ich folge stets meinem eigenen persönlichen Geschmack und bin nicht abhängig von irgendwelchen Leuten, die mir meine Kunst vorschreiben möchten. Ja, ich bezeichne das Erstellen von DJ-Mixen als eine Form der Kunst. Als Künstler agiere ich unabhängig von Beratern, Plattenfirmen oder Veranstaltern. Ich weiß, was ich will und setze das auch genau so um. Der Erfolg gibt mir Bestätigung, dass genau das, was ich gut und schön und richtig finde, auch die meisten Fans genau so sehen. Dieses starke Band der Harmonie zwischen mir und meinen Fans ist einzigartig und das werde ich auch nie selbst zerschneiden, indem ich mir selbst eines Tages untreu werde.

Seit September des Jahres 2011 gibt's jeden Samstag eine neue Folge der DISCO Radioshow. Jede Folge hat eine Spieldauer von rund einer Stunde. Meistens sind es gemixte DJ-Sets, gelegentlich spiele ich in einer Folge nur Radioversionen und mein Moderationsanteil ist entsprechend höher. Zwischendurch habe ich auch mal für einige Monate Pausen eingelegt. Ihr könnt die jeweiligen Ausstrahlungstermine jeder einzelnen DISCO Episode zusammen mit einigen Erläuterungen von mir im Podcast-Archiv finden.

Gerne könnt ihr mit mir über die Sendung, eure Wünsche oder Anregungen DISCOtieren. Bitte schreibt ganz einfach an meine Facebook Seite.

Musik

Viele gute Gründe, sich die DISCO Radioshow anzuhören

Hier wird nur wirklich echter, reiner Eurodance, Dance, Trance, Techno oder Rave gespielt. Bei mir gibt es kein EDM, kein Deephouse, kein HipHop oder andere artfremde Genres. Seit Ende 1993 bin ich professioneller DJ und in meinen Sets erstelle ich saubere Übergänge, die euch bestimmt begeistern werden. Großen Wert lege ich darauf, nur legale Tracks einzusetzen, die offiziell auf CD oder Vinyl über namhafte Labels veröffentlicht wurden. Ich seltenen Fällen verwende ich MP3-Downloads (natürlich legal gekauft). In der DISCO werden nur offizielle Veröffentlichungen akzeptiert. Illegale Bootlegs, Remixes oder Produktionen von Hobby-Musikern ohne Plattenvertrag sind ausgeschlossen. Ich achte auf absolute HiFi-taugliche Tonqualität. Schlecht gemasterte Tracks werden von mir aufgefrischt. Bei hoffnungslosen Fällen, besonders bei stark dynamik-komprimierten Tracks mit starkem Pumpen (Stichwort Loudness-War) wird der Track einfach nicht gespielt. Wer mich also mit seinen Tracks bemustern möchte, sollte mir ein sauberes Master überlassen. In der DISCO gibt es keine Reklame-Unterbrechungen oder Verkehrsdurchsagen. Für jede einzelne DISCO-Episode stelle ich die vollständigen Tracklisten bereit. Sämtliche Namen der Interpreten und deren Titel werden von mir im korrekten Englisch ausgesprochen.

In der DISCO findet man grundsätzlich Musikgenres, deren Instrumentierung vollsynthetisch ist: Eurodance, Dreamdance, Vocaltrance, Techno, Trance, Rave, Happy Hardcore und Synthpop. Aus welcher Zeit die Musik stammt, spielt keine Rolle, solange sie meinen Qualitätsansprüchen genügt. Die DISCO trägt meinen Namen und deshalb wähle ich alleine die Musik aus. Mir ist völlig egal, was momentan gerade Mode ist und was nicht. Meine DISCO ist zeitlos und die Musik darf kein kurzlebiges Wegwerfprodukt sein. Mein Geschmack ist stabil und richtet sich nicht nach irgendwelchen temporären Modetrends.

Definitiv nichts mit Eurodance zu tun haben Deep House, Tech House, Minimal, Industrial, EDM (wird oft fälschlicherweise als Oberbegriff für elektronische Musik mißbraucht), Big Room, Hardcore Techno, Gabber, Hands Up, Schlager, Popschlager. Nochmal: Die DISCO ist EDM-freie Zone.

Genug der Worte. Hört euch die DISCO einfach an!

Eurodance

EURODANCE ist ein Musikgenre und zugleich Oberbegriff für mehrere unterschiedliche kommerzielle Musikstilrichtungen für ein generationenübergreifend breit gefächertes Publikum. Eurodance zeichnet sich durch reichhaltige melodische Vocals aus und kann (muß nicht unbedingt) gerappte Verse beinhalten. Sogar Reggae bzw. Raggamuffin-Toasts sind möglich.

Zwischen Refrain und Strophen befinden sich einprägsame Akkordmuster und eingängige Melodien, die von charakteristischen Lead-Sounds dargeboten werden. Manche Sounds haben einen so starken Wiedererkennungswert, dass ein einzelner Sound genügt, um den zugehörigen Eurodance-Hit zu identifieren. Eurodance ist das absolute Gegenteil von einfallslosem Einheitsbrei. Der Rhythmus ist stark basslastig, die Hooks melodisch und gut zum Mitsingen geeignet. Die erfolgreichsten Eurodance-Acts oder Eurodance-Projekte verfügten über markante Stimmen, wie z.B. Beatrice Delgado (Masterboy), Anita Doth (2 Unlimited), Tania Evans (Culture Beat), Melanie Thornton (La Bouche), Alexandra Prince, Kim Sanders, Nina Gerhard (Captain Hollywood Project, Intermission), Iris Trevisan (The Free), Lori Glori (Intermission, DJ BoBo, Centory) um nur einige zu nennen.

Obwohl Eurodance eine rein kommerziell orientierte Musikrichtung ist, die problemlos im Radio gespielt werden kann, eignet sich der Sound ebenso gut zur Beschallung von Nachtklubs. Eurodance wendet sich an die breite Masse und ist ein Bestandteil zeitlos schöner Popmusik.

Vorläufer von Eurodance waren die Sounds von "Italodisco" bzw. "Eurodisco" sowie dem "Hi-NRG" aus den 80er-Jahren. Damals war die Musik sträker am Synthpop angelehnt (The Flirts, Erasure, Pet Shop Boys usw.) oder am typischen Discofox (Fancy, Bad Boys Blue usw.). Aber schon damals gab es Hits, die fast schon wie "Neunziger" geklungen haben. Im Zeitraum ca. 1988 - ca. 1991 wurde der Einfluß von House und Techno etwas stärker. In den Studios hielten Computer immer mehr Einzug. Somit änderte sich die bislang rein Hardware-Sequencer-orientierte Produktionsweise von elektronischer Musik. Es enstand z.B. "Hip House", bekannte Projekte wären z.B. Technotronic, Snap!, Dr. Alban oder Twenty 4 Seven. Andererseits gab es auch noch eher technolastige Formationen oder Projekte, wie z.B. The KLF, The Shamen oder U 96 (Alex Christensen). Im Jahr 1992 landeten die ersten großen Eurodance-Hits auf den Spitzenpositionen der Verkaufscharts. Bekannte Beispiele: Snap!, Captain Hollywood Project, Double You, Dr. Alban usw.

In den USA gab es nichts in dieser Richtung. Bestenfalls gab es einige wenige erfolgreiche House-Produktionen von Reel to Real, den 20 Fingers oder den Outhere Brothers, die erwähnenswert sind, aber mit Eurodance streng genommen nicht viel zu tun haben. Schon eher käme Moby aus New York in Betracht, obwohl das auch nicht wirklich Eurodance ist. In den USA kann man diese Musik offenbar nicht herstellen. Das hat sich bis heute nicht geändert.

EDM

EDM wird oft fälschlicherweise als Oberbegriff für elektronische Musik verwendet, es ist jedoch nur ein Subgenre. Rein technisch betrachtet ist es handwerklich schlecht produziertes Bigroom-House. Durch intensives Marketing in den USA wurde es zum kommerziellen Erfolg gebracht. Der Begriff EDM wird für Marketing- und Werbe-Zwecke verwendet, um prinzipiell sehr einfallslose, oberflächliche und substanzbefreite Musik zu bewerben. Der musikalische Einheitsbrei steht im krassen Gegensatz zu dem, wie elektronische Musik ursprünglich vom Ansatz her gedacht war: musikalische Vielfalt zu bieten und den Produzenten und DJs grenzenlose Kreativität zu gewähren! Wer sich mit elektronischer Tanzmusik aus der Zeit von 1975 bis 2005 auskennt, weiß sehr gut, was ich meine.

EDM wird von Leuten am Leben erhalten, die unbedingt öffentliches Interesse und Aufmerksamheit auf sich ziehen möchten und für diesen Zweck passend primitive Musik benötigen, um die tanzende Masse mit dem kleinstmöglich gemeinsamen Nenner anzusprechen. Bierzelte, Oktoberfeste, Ballermann, Stadien, Festivals... kurzum: An jenen Orten, wo man DJs dabei beobachten kann, wie sie Kuchen in die Gesichter der feiernden Partymeute werfen oder auf Trampolinen hüpfen verbunden mit aufwendigen Lichteffekten. Typisch sind auch DJs, die gerne herzförmige Gestiken mit ihren Händen machen und im Hintergrund mischt sich ihre Musik irgendwie von Geisterhand ganz von selbst zusammen.

DISCOmania

Die DISCO Radioshow unterstützt Eurodance, Trance und Techno in seiner gesamten Vielfalt. Die DISCO Radioshow fördert den europäischen Kulturreichtum sowie den Dialog zwischen Produzenten, DJs und dem anspruchsvollen Publikum. Die DISCO Radioshow setzt mittlerweile den Maßstab als einzige Eurodance-Show in deutscher Sprache.